Sexualbegleitung für Frauen mit Behinderungen
Frauen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen haben sexuelle Bedürfnisse – genauso vielfältig, lebendig und berechtigt wie alle anderen Menschen auch. Dennoch werden genau diese Bedürfnisse oft übersehen, kleingeredet oder stillschweigend negiert. Weibliche Sexualität gilt noch immer als etwas, das sich anzupassen hat: an Erwartungen, an Moralvorstellungen, an gesellschaftliche Rollenbilder. Besonders dann, wenn du zusätzlich mit einer Behinderung lebst.
Vielleicht trägst du den Wunsch nach Nähe, Berührung oder sexueller Erfahrung schon lange in dir. Und vielleicht zögerst du, ihm Raum zu geben – nicht, weil er unklar wäre, sondern weil du befürchtest, dafür kritisiert oder nicht ernst genommen zu werden. Die Inanspruchnahme von Sexarbeit ist für Frauen noch immer unüblich und gesellschaftlich stärker tabuisiert als für Männer. Doch warum sollte dein Bedürfnis weniger legitim sein?
Während männliche Sexualität oft als „natürliches Bedürfnis“ akzeptiert wird, wird Frauen – bewusst oder unbewusst – vermittelt, dass sie keine aktiven Ansprüche stellen sollten. Gerade Frauen mit Behinderungen erleben zusätzlich, dass ihnen Sexualität ganz abgesprochen wird. Doch Sexualität ist kein Luxus und kein Privileg. Sie ist Teil von Identität, Selbstwahrnehmung und Lebendigkeit.
Sexualität kann Nähe schenken, Selbstvertrauen stärken und dir helfen, deinen Körper positiv zu erleben – gerade dann, wenn dieser Körper im Alltag häufig funktional bewertet, fremdbestimmt oder medizinisch betrachtet wird. Dein Wunsch nach Berührung, Lust oder Intimität ist kein Mangel, sondern ein Ausdruck von Lebenskraft.
In meiner Arbeit als Sexualbegleiter biete ich dir einen geschützten, respektvollen Raum. Einen Raum, in dem du dich zeigen darfst, mit deinen Fragen, Wünschen und Unsicherheiten. Deine Grenzen werden geachtet. Dein Tempo bestimmt den Rahmen. Es gibt kein Ziel, das erreicht werden muss – sondern nur das, was für dich stimmig ist.
Sexualbegleitung bedeutet nicht, ein gesellschaftliches Tabu zu bedienen. Sie bedeutet, dich ernst zu nehmen. Dir zuzugestehen, was Männern selbstverständlich zugestanden wird: das Recht auf Lust, Nähe, Berührung und Selbstbestimmung über deinen eigenen Körper.
Wenn du dich angesprochen fühlst, lade ich dich ein, dich ohne Scham und ohne Rechtfertigung mit deinem Wunsch zu zeigen. Dein Bedürfnis ist legitim. Du musst es nicht erklären – und schon gar nicht verteidigen.
Kontaktiere mich gerne.